Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
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Es freut mich, daß er zu Hause ist," cntgeg-nete Aram, der gleich hinter dem Diener hinein-trat, und mit einer Miene ruhiger, unbewußterUebermacht durch den Hof nach dem Hauptgebäudezuschritt. Unter der Hausthür, zu welcher man aufeiner breiten steinernen Treppe emporstieg, stand,zur Erholung die dumpfe Abendluft cinathmend,der Kammerdiener des vornehmen Besitzers deSeinzigen Vornehmen, den wir in unsere Geschichteeiugeführt, und folglich derselbe, den wir dem Leserim früher» Abschnitt dieses Werkes vvrgeführt ha-ben. Fein gebildet, klug und scharfblickend wußteLord wohl, wie oft die Großen, besonders imöffentlichen Leben, sich durch die Ungeschliffenheitihrer Bedienten verhaßt machen, daher all die sci-»igen, besonders aber Diejenigen, welche zu seinerpersönlichen Aufwartung gehörten, zu durchgehen-der Höflichkeit und Schicklichkeit gegen den niedrig-sten Fremden, wie gegen den höchsten Gast cinge-schult waren. Auch war Dies, so unbedeutend csan sich scheinen mag, ebensowohl ein Beweis vonsittlicher Bildung als von Klugheit. Wenige erwä-gen, welche Qual armen Menschen, die ihren Werthgleichwohl fühlen, durch eine solche Maßregel er-spart wird. So antwortete denn der Kammerdie-ner auf die an ihn gemachte Frage mit Höflichkeit.Er erinnerte sich an Arams Namen und Ruf, undda der Graf den Umgang mit Gelehrten liebte, undihnen im Allgemeinen den Zugang leicht gestattete,