»2cl> hoffe, die Hexe wird nicht zu oft in Deineneue Wohnung kommen, Madeline," sagte die jün-gere Schwester; „Das war' wie ein kalter Nebel inder Luft."
„Könnten wir sie aus der Gemeinde wegschaffen,"rief Lester, „so wär das ein glücklicher Tag fnr'sDorf. Aber so seltsani es scheint, sie übt eine solcheMacht über Alle aus, daß keine Hochzeit oder Taufeim Dorf gefeiert wird, wobei sie nicht zugegen ist.— Man fürchtet ihren Haß und ihre böse Zungeso sehr, daß man sie noch dcmüthig um ihre Theil-nahme bei solchen Festen bittet."
„Auch scheint die Hexe zu wissen," erwiederteEllinor, „daß ihre schlimmen Eigenschaften eine guteSchuzwehr sind und ihr mehr Ehrerbietung zu Wegbringen, als Dies selbst ein liebenswürdiges Beneh-men vermöchte. Ich glaube, sie sagt nicht leicht et-was ohne überlegte Absicht."
„Ich weiß nicht wie es kommt," bemerkte Ma-deline nachdenklich, „aber die Worte und der Anblickdieses Weibes haben sich wie ein Schleier um meinHerz geworfen."
„Ein Wunder, Kind, wenn sie cS nicht gethanhätten," sagte Lester tröstend, und leitete das Ge-spräch auf andere Gegenstände.
Als sie am Schluß ihres Spaziergangs wiederins Dorf eintratcn, begegneten sie dem willkommen-sten Besuch in einem abgelegenen Ort, dem Post-boten - einem langen, dünnen, wegen der Schnellig-