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„Nun guten Tag, Mutter," sagte Lester weg.gehend.
„Haltet 'n wenig, Halter 'n wenig, Herr — hatSie was nach Herrn Arams Haus sagen zu lassen,Miß? Seine alte Haushälterin ist meine Gevat-terin. — Waren jung zusammen — und die Burschewußten nicht, welche die Hübschere mar. Da kom-men wir nun oft zu einander und sprechen von 'nalten Zeiten. Geh' jetzt eben 'nüber. Och! Hoff,werd' zur Hochzeit geladen werden. Was für 'nhübscher Monat zur Hochzeit, der November —November ist mein Leibmonat, ist so kalt — bitterkalt drin. Na! guten Tag - guten Tag. — Ja,"fuhr die Alte fort, als Lester und die Schwesternsich nicht aufhaltcn ließen, „Ihr geht da Alle hinund wirft Keines 'nen Blick zurück. Ihr verachtet'n Armen in Eurem Herzen. Aber der Tag für dieArmen wird auch kommen. Och, ich wollt Ihr wär'ttodt - todt — todt, und ich tanzte in meinem hüb-schen schwarzen Mantel auf Euren Gräbern; —denn sind nicht all die Me inigen todt — kalt —kalt — verfault? und ein einziger guter reicherMensch hält' Alle retten können."
So murmelnd sah das jammervolle Geschöpfdem Vater und den Töchtern ans ihrem Weg nach,bis ihr dämmerndes Gesicht sle nicht länger festzu-halten vermochte. Dann stand sie, sich fester in ihreLumpe» hüllend, auf, und schlug den entgegengesetz-ten Pfad nach Arams Haus ein.