27
»Nein, Hausman," sagte Aram mit halbemLächeln, „Du sollst Alles haben, waS ich zuerst an-gab d. h. ehrlich und völlig Alles, waS nicht zuden unentbehrlichsten Erfordernissen der Natur ge-hört. Die besten Entschlüsse deS Menschen sindschwach; wüßtest Du, daß ich noch etwas UebrigcShabe, so könnte Dich ein eingebildetes Bedürfnis',eine augenblickliche Ausschweifung verführen, csvon mir zu verlangen. Menden wir die Möglich-keit solcber Verführung von uns! Aber schmeichleDir nicht mit der Hoffnung, daß das Jahrgeldfürstlich sein werde. Mein eigenes Einkommen istnur gering und die Hälfte des Heirathgutes, dasich von meinem künftigen Schwiegervater erwarte,ist Alles, was ich für jetzt erhalten kann. Diesesganze Hcirathgut ist keine bedeutende Summe. In-dessen wenn cs für Dich nicht hinrcicht, so mußich anderwärts fordern oder borgen."
»Nun Das ist immer ein angenehmerer Weg,Geschäfte abzumachen," sagte Hausman, „als mitDrohen und Zürnen, und so will ich Dir denn ge-nau die Summe angcben, bei deren jährlicher Be-ziehung ich leben könnte, ohne über den Wegwei-ser des Gesetzes hinaus mich nach Mehr umzusc-hen — die Summe bei welcher ich England mitfreudigem Herzen entsagen, und den „„ehrlichen""Mann anfangen könnte. Von diesem Betrag aberverstehst Du, müßte die Hälfte auf meine kleineTochter ausgestellt werden."