Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
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nein: verwünsche, hasse, bedrohe mich, wie Duwillst immer noch fühl ich, daß ich nicht Ursachehaben werde, einen blossen Muthwillen DeinesRachqefühls zu fürchten."

Diese Worte, unterstützt durch einen Ton derStimme und einem Ausdruck des Gesichts, die ih-nen vielleicht ihre größte Wirkung verliehen, faßtenselbst HanSmanS verhärtete Seele wie durch plötz-lichen Ueberfall. ES ergriff ihn eine Rührung, dieer nimmermehr in der Möglichkeit eines Menschengehalten haben würde, der ihn bis jetzt durch diedcmüthigende Weise, womit er ihn seine geringereNatur fühlen ließ, fortwährend erbittert hatte. Erreichte Aram die Hand.

Bei-rief er mit einem Fluch aus, den wir

dem Leser ersparen,Du hast Recht! Du hast mich sowiderstandslos in Deinen Händen gemacht, wie einKind. Ich nehme Dein Erbieten an schlüg' ich'saus, so blieb ich zu dem Lebenswandel genöthigt, denich jetzt führe. Aber sieh einmal, ich kenne den Betragdes Jahrgeldes, das Du mir anssetzen kannst, nicht;gleichwohl verlang ich nicht mehr, als zur Befriedi-gung von Bedürfnissen hinreicht, die, wenn sie auchnicht so gering wie die Dcinigen, mindestens nicht sehrübertrieben, oder sehr verfeinert sind. Was daS kle-brige betrifft, falls Du noch etwas darüber hinaushaben solltest, so behalte Das in Gottes Namen fürDich selbst, und sei versichert, daß, waS mich anbe-langt, Du künftig nicht mehr belästigt werden wirst."