Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
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113
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halten konnte, dazwischen; er drängte den Neffen auf dieSeite, stürzte auf Ara», zu und fiel ihm weinend um denHals.

Ich klage Dich nicht an, Eugen mein Sohnmein Sohn ich fühl ich weiß, Du bist unschuldigan diesem Ungeheuern Frevel; irgend eine furchtbare Täu-schung blendet dem armen Knaben da die Augen. DuDu, der aus dem Weg ging, um einen Wurm nicht zuzertreten!" lind der arme alte Mann, von-seinen Gefüh-len überwältigt, konnte im buchstäblichen Sinn kein Wortweiter hervorbringcn.

Aram blickte mit einer Miene des Mitleids auf Le-ster, sprach ihm mit liebevoller Rede Trost zu, und ver-sicherte ihn, Alles würde sich aufklären. Sanft machteer sich sofort von seiner Umschlingung los, und in demsehnlichen Wunsch, einem solchen Auftritt ein Ende zusetzen, winkte er den Gerichtsbvten still zum Aufbruch.Ergriffen von der Ruhe und Würde seines Benehmens,und dadurch vom Gedanken seiner Schuldlosigkeit lebhaftdurchdrungen, behandelten ihn diese Leute mit ausgezeich-neter Ehrerbietung. Sie gingen nicht einmal neben ihm,sondern ließen ihn hinten Nachfolgen. Indem »ran dieTreppe Hinabstieg, wandte sich Aram mit bitterem Aus-druck des Vorwurfs an Walter:

Und so mußte Ihr Haß gegen mich so weit gehen,junger Mann; kann nur mein Tod Sie zufrieden stellen?"

Ist der Wunsch der Vergeltung an meines VatersMörder nur ein Verlangen des Hasses?" erwicderte Wal-BuIwer'S Romane, v, Z