so
er auf die Kniec sank; und dieser Ausruf vollendete dasEntsetzen und Grauen, das tu der Brust aller Anwesendenvorherrschte. Das Gefühl der Gefahr, in die er sichgebracht, durchfuhr Hausman; Verzweiflung und ange-spannte Kraft gaben ihm nicht nur einigermaßen seine na-türliche Verhärtung, sondern auch seine natürliche Schlau-heit zurück, so daß er seine Empfindungen zu bemeisternvermochte. Mit einer Selbstbeherrschung, der er auchspLter mächtig blieb und dadurch einen Vortheil gewann,an welchen er im Augenblick nicht dachte, rief er laut:
„Aber ich habe die That nicht gethan; ich bin nichtder Mörder!"
„Sprechen Sie! — Wen klagen Sie an?" sagte derPfarrer.
Schwer athmend, und die Zähne, wie bei einemgewaltsamen Entschluß, über einander beißend, erwiederteHausman:
„Der Mörder ist Eugen Aram."
„Aram!" ries Walter und sprang auf: „O Gott,deine Hand hat mich hieher geführt!" — Mit Einemmaleschwanden ihm die Sinne, und als hätte eine Kugel seinHerz durchbohrt, stürzte er neben den Ueberbleibseln einesVaters nieder, den er auf eine so geheimnißvolle Art ent-deckt hatte.