Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
88
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seine Verdammung lesend, keuchte er hervor^ »suchtin St. Robertshöhle, in der Windung neben dem Eingang."

Fort!" ertönte sogleich Walters tiefe Stimmefort! Nach der Höhle nach der Höhle!"

An den Ufern des Ridssuffes, dessen Gewässer zu denüberhängenden Felsen und Bäumen ewig hinauf murmeln,ist eine tiefe, schaurige, in das Gestein eingesenkte Grotte,der Sage nach einst die Wohnung eines jener einsamenSchwärmer früherer Zeiten, die ihre öden Siedeleien inden rauhesten Winkeln der Erde aufschlugen und demVater der lieblichen Welt nur traurige Gedanken und bit-tere Büßungen zum freudlosen Opfer brachten. Zu diesemverlassenen Ort, der nach dem Namen seines einst berühm-ten Bewohners St. Nobertshöhle heißt, eilte jetzt dieMenge, indem ihre Zahl,Schritt um Schritt anwuchs.

Der alte Mann, der Entdeckerder unbekannten Ueber-reste, die man zusammengelesen hatte und im Zug mitforttrug, ging voran. Hausman, zwischen zwei starken,rüstigen Männern, kam unmittelbar nach ihm, und Wal-ter, die Augen fest ans den Bösewicht geheftet, folgte ihmnach. Der Pfarrer hatte die Vorsicht gehabt, im Vorausnach Fackeln zu schicken; denn schon dunkelte der Winter-abend um sie her, und das Licht der Fackelträger, die siean der Höhle erwarteten, warf seinen rüthlichen. fahlenSchimmer in den Eingang der Kluft, Eine von den Leuch-ten ergriff sofort Walter selbst, und er war's, der denersten Schritt in die düstere Grotte that. An diesem Ortund in diesem Augenblick wich Hausman, der, wie es