„Hm!"
„Ein wahres Wunder von einem Mann!"
„O — hm! er! — hm! — DaS ist, wie man'S sonimmt,"
„Wie? Ihr scheint nicht so von ihm zn denken, wiedie ganze übrige Welt?"
„Ich weiß, was ich weiß,"
„Ach ja, ich entsinne mich, da habt Ihr, glaub ich,so ein Ammcnmährchen über ihn; aber Ihr konntet Euchniemals recht darüber ausweisen, Ihr erfandet es wohlnur, weil Ihr gern als eine gescheite Frau erscheinenmöchtet; he?"
Die Alte schüttelte den Kopf und erwiederte, dieHände krenzweis auf die Kniee gestützt, mit besonderemNachdruck, aber mit leiser, flüsternder Stimme: „Ichkönnt' ihn an den Galgen bringen!"
„Sho!"
„Sag Ihnen, ich könnt's,"
„Nun so laßt uns Euer Mährchcn hören!"
„Nein, nein! ich hab's noch Niemanden anvertraut,und möcht's auch nicht umsonst. Was wollen Sie mirgeben? machen Sie, daß es der Mühe Werth ist."
„Sagt uns Alles ehrlich, unentstellt und ganz, undIhr sollt fünf Guineen in Gold haben. Seht da, Frau,"
Durch diese Zusage aufgeregt, blickte die Alte kräf-tiger um sich, als bisher der Fall gewesen, und murmelte,indem sie mit ihrem Stuhl hin und her rückte, in sich hin-ein: „Ei, ei! warum nicht? brauch mich jetzt nicht zu