Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
74
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am Bett, als ob ihm der Verstand auSgehen wollte.Möchten Euer Ehrwürden nicht ein wenig zu ihm hinein-trete»."

Der Pfarrer sah Walter» fragend an.

Vielleicht," sagte Letzterer,ist es besser, wenn Sicallein hinetngehen. Ich will hier außen warten."

Während--der Pfarrer noch zögerte, hörten ste eineStimme im Gang, und gleich darauf erschien HauSmanam entfernteren Ende desselben, wo er mit heftigen Ge-berdcn einige Frauen vor stch Hertrieb.

Ich sage Euch, Ihr Hüllengezücht," kreischte seinerauhe, jetzt besonders hoch angespannte Stimme,Ihrhabt sie sterben lassen. Warum habt Ihr nicht »ach Lon-don um Aerzte geschickt? Bin ich nicht reich genug, mei-nes Kindes Leben um jeden Preis zu erkausen? Beim le-bendigen Gott! Euren ganzen Leib wollt ich in Goldverwandelt haben, wenn Ihr mir sie gerettet hättet.Aber sic ist todt! lind,ich aus meinen Augen! ausmeinem Weg!" lind mit geballten Fäusten, gerunzelterStirn und unbedecktem Kopf stürzte HauSman vor dieThür, und Walter erkannte de» Reisenden aus der vori-gen Nacht. Dieser blieb beim Anblick des kleinen Men-schentrupps plötzlich stehen, und sah Alle mit einem bös-artigen, grimmigen Blick von der Seite an:Recht brav 's ist recht brav, Nachbarn!" rief er endlich mit wildemGelächter.Das heiß ich gutherzig! Ihr sepd gekommen,»m Richard HauSman zu seiner Wiederkehr Glück zu wün-schen, nicht wahr? Gut, gut! Nicht um auf seinen Jam-