Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
66
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die Frau, iu deren Haus Aram wohnte, hie und da «»-dentliche Worte fallen taffen Winke, daß sie Etwassagen könnte,daß sie mehr wisse, als die Leute woh!glaubten; ja einmal soll sie sogar geäußert haben, Eu-gen AramS Leben hänge von ihr ab."

Gott der Barmherzigkeit! und schlief denn die hö-here Untersuchung bei Worten, die ihre Aufmerksamkeitim höchsten Grad in Anspruch nehmen sollten?"

Nicht ganz als dieselben zu mir gelangten, be-gab ich mich in das Haus, fand aber die Frau, derenCharakter und Lebensart gemein und unznvcrläßig sind,in ihrem Benehmen kurz angebunden und trotzig, und nachfruchtloscn Versuchen, etwas Näheres über diese Aeußernn-gen herauszubringen, verließ ich sie mit der festen lleber-zcngung, daß sie sich blos die Lust einer grundlosen Prah-lerei gemacht habe, und daß das leere Geschwätz einerKlatscherin von ziemlich ungeordnetem Lebenswandel ge-gen eine» Menschen von Arams tadellosem Charakter undstrengen Sitten kein Zcugniß abgcben könne. Da Siejedoch die Sache von Neuem angeregt haben, wolle» wirdem Weib einen Besuch machen, eh Sie ans unfernMauern scheiden. Auch möcht cs nicht übel sepn, denHauöman einer nochmaligen Untersuchung zu unterwerfen,bevor wir ihn ziehen lassen."

Dank! Dank! kein Faden auf dieser dunkelnSpur soll mir entschlüpfen!"

lind jetzt," bemerkte der Pfarrer, indem er ans ein