Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
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(indem er auf die düster emporragenden Trümmer deszerstörten Schlaffes wies, die durch eine Straßenlückesichtbar wurden;)Sic würden jetzt in einiger Verlegen-heit sehn, die Nichtigkeit der Beschreibung anzucrkennen,welche der alte Lcland von diesem einst stolzen und helden-haften Bollwerk des Nordens macht, waran er eilf biszwölf Thürme auf der Schlvßmauer, und überdies einensehr schönen im zweiten Hofraum aufzählt. In diesemSchloß hielten sich die vier ritterlichen Mörder des stolzenDecket (des Wolset jener Tage) ein ganzes Jahr, derschwachen Rechtspflege der damaligen Zeit zum Hohn, auf.Auch der unglückliche Richard der Zweite der Stuartunter den Plantagenets verbrachte hier einen Theilseiner bittern Gefangenschaft. Und nach der Schlacht vonMarston-Moor wehten hier die Banner der Königlichengegen Lilburnes Söldner. Damals drückte sich dem Ort,wie Ihnen vielleicht bekannt ist, durch ein Beispiel kind-licher Liebe noch ein besonders rührendes Andenken auf.Die Stadt litt hart durch Mangel an Lebensmitteln; ei»Jüngling, dessen Vater zur Besatzung gehörte, stieg all-nächtlich tu den tiefen trocknen Graben hinab, kletterteam Glacis hinauf und steckte Nahrungsmittel durch einLoch tu der Mauer, hinter welchem der Vater stand und siein Empfang nahm. Endlich ward er entdeckt und dieSoldaten feuerten nach ihm. Er wurde gefangen undverurtheilt Angesichts der Belagerten aufgeheukt zu wer-den, um Schrecken unter Denen zu verbreiten, die viel-leicht ebenfalls geneigt sehn möchten, der Besatzung zu