Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
49
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-Hand Pflanzt, größere Freude, als an aller Pracht, dieunserm eigenen Thun nichts verdankt; wenigstens scheinteS mir sv. Immer bin ich für den Zufall dankbar gewe-sen, der mich aufs Gartenwescu brachte."

Und worin bestand der?"

Ja, Herr, da müffen's wissen, lebte vor mehrerenJahren ein Herrin unserem Städtchen, der warJhnen beiall seiner Jugend ein großer Gelehrter und erstaunlich aufPflanzen und Blumen und so weiter aus. Ich hörte denPfarrer sagen, er verstände von solchen unschuldigen Din-gen mehr als irgend ein Anderer in der Grafschaft. Da-mals war ich »och nicht in so guten Umständen wie jetzt.Ich hielt ein kleines WirthShaus in der Vorstadt, und

da ich früher Wildhüter bei Lord-gewesen, so

pflegte ich mir durch Begleitung von Herrschaften aufsFischen oder Schnepfenschießen einen kleinen Nebenge-winn zu verschaffen. Sv ging ich einst mit einem fremdenHerrn aus London fischen. An einem stillen abgelegenenOrt, etwas über eine Stunde von hier, blieb Der plötz-lich stehen und pflückte ein Paar Kräuter, die mir was ganzGewöhnliches dünkten, die aber seiner Versicherung nachhöchst merkwürdig und selten waren. Hörte nachher, erseh ein großer Herbalist, wie man'S, glaub ich, nennt;aber ein ärmlicher Fischer war er. Na, Herr, da fiel miram andern Morgen unser großer Gelehrter und Botanikns,Herr Aram, ein, und ich dachte, es wurd ihm Wohl Freudemachen, diese Gräserchen auch kennen zu lernen. Lief alsozu ihm und bat ihn, ihm den Ort zeigen zu dürfen. SoBulwer'S Romani. V. H