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Nach einer schlaflosen Nacht gieng ich in's Hausder Lady Glanville. Ich war lange nicht mehr dortgewesen und der Diener, der mich einließ, schien übermeinen frühen Besuch einigermaßen erstaunt. Ichverlangte die Mutter zu sprechen und wartete imUnterhaltungszimmer, bis ste kam. Ich ließ meinemAntrag nur eine kurze Einleitung vorangehen. Mitganz wenige» Worten erklärte ich meine Liede znEllen und erbat mir ihre Fürsprache; auch hielt iches bei der zärtlichen Mutter für einen nicht wenigzu meinen Gunsten sprechenden Umstand, wenn icherwähnte, daß Glanville mit meinem Schritt ganzeinverstanden sey.
„Ellen ist eine Treppe höher im Empfangzim-mer," sagte Lady Glanville; „ich will hinauf undste auf Ihren Besuch vorbereiten; wenn Sie ihreEinwilligung erhalten, so haben Sie die meinige."
„Wollen Sie mir gestatten, Ihnen zuvorzukom-men?" sagte ich. „Verzeihen Sie meiner Ungeduldund lassen mich sie selbst zuerst sprechen!"
Lady Glanville war eine Frau von der guten,alten Schule und hielt etwas auf die Förmlichkeitenund Ceremonien. Deßwegen wartete ich ihre Ant-wort nicht ab, die muthmaßlich meinen Absichtennicht würde entsprochen haben, sondern verließ mitmeiner gewöhnlichen Zuversicht das Zimmer undeilte die Treppe hinauf. Ich trat in das Empfang-