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der feurigen, hochsinnigen, edelmüthigen Cora. Ihre Gestaltwar unter vielen Hüllen ans demselben einfachen Stoffe verbor-gen, und ihr Gesicht für immer dem Anblick der Menschen ent-zogen. Zu ihren Füßen saß der trostlose Mnnro. Sein ehrwürdigesHaupt beugte sich beinahe zur Erde nieder, in schmerzlicher Unter-werfung unter die Schickung des Himmels; aber ein verborgenerGram kämpfte um die gefurchte Stirn, die nur thcilweise durchgraue, nachläßig über seine Schläfe fallende Locken bedeckt wurde.Gamut stand an seiner Seite, sein mildes Haupt war entblößtund den Strahlen der Sonne prcisgegebcn, während seine Augen,unstät und befangen, ihre Blicke zwischen dem kleinen Buche, dasso spitzfindig ansgedrückte und doch so hochheilige Lehren enthielt,und zwischen dem Wesen thcilten, dem sein Gemüth gerne Trostgespendet hätte. Heyward stand in der Nähe und lehnte sich aneinen Baum, bemüht, die plötzlichen Ausbrüche- des Schmerzesdari-iederzuhalten, zu deren Bekämpfung er seiner ganze Männlich-keit bedurfte.
So traurig und melancholisch man sich auch diese Gruppedenken mag, so war sic doch nicht so ergreifend als eine andeream entgegengesetzten Ende dieser Räume. Dort saß Nncas, wie wenner noch am Leben wäre. Gestalt und Haltung voll Würde und An-stand, mit den glänzendsten Zierrathen geschmückt, die der Ncich-.thum des Stammes hatte auftreiben können. Reiche Federn rolltenvon seinem Haupte: Wampum, Hals- und Armgeschmcide, Denk-münzen waren an ihm verschwendet, aber sein erstorbenes Augeund seine leblosen Züge widersprachen zu sehr der stolzen Absichteines so eitlen Schmuckes.
Gerade vor dem Todten saß Chingachgook, ohne Waffen, ohneBemalung, ja ohne Verzierung irgend einer Art, das glänzendblaue Stammbild seines Geschlechtes ausgenommen, das der nacktenBrust unvcrtilgbar eingcgraben war. Während der langen Zeit,da der Stamm hier versammelt war, schaute der mohikanische