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wo das Lager der Hnronen gewesen war, und verkündete nur zugut das Schicksal dieses wandernden Stammes, während Hundertevon Raben, über den bleichen Gipfeln der Berge durcheinander flie-gend oder in krächzenden Schwärmen über den endlosen Waldränmenschwebend gräßliche Wegweiser zu dem Schauplatz des Kampfesabgaben. Kurz, jedes Ange, mit der Kriegführung an de» Grän-zen nur in etwas vertraut, hätte diese untrüglichen Spuren derGräuel einer Jndianerrache leicht erkennen müssen. Und doch fanddie ausgehende Sonne das Volk der Lenapen in Trauer. KeinJubellaut, kein Triumphgesang, den Sieg zu feiern, ward gehört.Der letzte Nachzügler war von seinem gräßlichen Geschäfte heim-gekehrt, nur um die schrecklichen Abzeichen seines blutigen Berufeszu entfernen und in die Klagen seiner Landsleute, die sich ein ge-schlagenes Volk nennen durften, einzustimmen. Stolz und Froh-locken waren der Dcmüthigung, und die wildesten menschlichen Lei-denschaften den Acußcrnngen des tiefsten, unzweideutigsten Schmerzesgewichen.
Die Wohnungen waren verlassen: Alles, was Leben hatte,war nach einem Orte in der Nähe gezogen, wo jetzt Alle in tiefem,feierlichem Stillschweigen versammelt waren, ein breiter Gürtelernsthaft blickender Gesichter. Menschliche Wesen jedes Ranges undAlters, von beiden Geschlechtern und von den verschiedensten Be-rnfsarten waren in dieser lebendigen Mauer versammelt, und dochbelebte sie alle Ein Gefühl. Aller Augen hefteten sich auf die Mittedes Kreises, wo sich die Gegenstände so lebhafter und so allgemeinerTheilnahme befanden.
Sechs delawarische Mädchen, deren lange, dunkle Haarflechtennachläßig über ihre Brust Herabflossen, standen bei Seite und gabenkein anderes Zeichen ihrer Gegenwart, als daß sie von Zeit z»Zeit süßduftende Kränter und Waldblumen auf eine Sänfte, vonwohlriechenden Zweigen bereitet, streuten: sie enthielt unter einem
Leichentuche aus indianischen Gewändern die irdischen Neberreste
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