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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Verehrung eines Lieblingskindcs ins Antlitz sah, erwiedertc, ansseine hohe, anerkannte Stellung vertrauend:

Vier Krieger seines Geschlechts haben gelebt und sind ge-storben, seit Tamenund's Freund sein Volk in die Schlacht führte.Das Blut der Schildkröte rann in den Adern vieler Häuptlinge;ste sind aber in die Erde znrnckgekehrt, aus der sie kamen, außerChingachgook und seinem Sohn."

Es ist wahr es ist wahr," versetzte der Weise, dem einBlitz der Erinnerung alle die lieblichen Bilder zerstörte und ihm mit«inemmale das wahre Bewußtsein von der Geschichte seines Volkeswiedergab.Unsere weisen Männer haben oft gesagt, daß zweiKrieger aus dem alten, wandellosen Geschlechte noch in den Bergender Dengcese weilten. Warum sind ihre Sitze bei den Versamm-lungSseuern der Delawarcn so lange leer geblieben?"

Bei diesen Worten richtete der junge Mann sein Haupt empor,das er seither ehrerbietig gesenkt hielt, erhob seine Stimme, um vorder ganzen Menge mit einem Male die Politik seiner Familie zn er-läutern und sprach laut:

Es war eine Zeit, da wir in unserem Schlafe den Salzseein seiner Wnth sprechen hören konnten. Damals waren wir Herr-scher und Sagamoren über das Land. Als sich aber an jedemBache ein Blaßgesicht zeigte, folgten wir dem Wilde, zurück nachdem Flusse unserer Nation. Die Delawaren waren fortgezogen.Wenige Krieger nur blieben, um von dem Strome zn trinken, densie liebten. Dann sagten meine Väter: hier wollen wir jagen.Die Wasser des Flusses gehen in den Salzsee. Gehen wir demUntergang der Sonne zn, so finden wir Ströme, welche in diegroßen Seen von süßem Wasser fließen: da würde ein Mohikanersterben, gleich dem Fische der See, wenn er in das klare Wasserkommt. Wenn Manitto bereit ist und spricht: kommet! so folgenwir dem Flusse nach dem Meere und nehmen wieder was unser ist.Dies, Delawarcn, ist der Glaube der Kinder der Schildkröte.