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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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sprechen, als der Indianer in diesem Angenblick eine Thür vonRinde bei Seite schob und in eine Höhle im Innern des Ber-ges trat.

Zufrieden, sich einen so leichten Rückzug gesichert .zu sehen,folgte ihm Dnncan ans dem Fuße und wollte die leichte Thüre derOeffnung hastig hinter sich schließen, als er sie seiner Hand durchdas Thier entrissen fühlte, dessen zottige Gestalt «»verweilt denEingang verdunkelte. Sie befanden sich jetzt in dem engen undlangen Gang einer Felsenspalte, wo jede Umkehr, ohne auf das Thierzu stoßen, unmöglich war. In dieser Noth das Beste wählend,eilte der junge Mann vorwärts, sich möglichst nahe an seinenFührer haltend. Der Bär brummte häufig dicht auf seinenFersen, und ein- oder zweimal legten sich ihm seine ungeheurenTatzen auf den Rücken, als wollte er ein weiteres Vordringen indie Höhle hindern.

Wie lange Heyward's Nerven in dieser so außerordentlichenLage ansgehalten haben würden, läßt sich schwer entscheiden, dennglücklicherweise wurde er bald erlöst. Ein Lichtschimmer war be-ständig vor ihnen gewesen, und sie befanden sich jetzt an der Stelle,von welcher er ausging.

Die geräumige Höhlung des Felsens war auf eine roheWeise znm Dienste verschiedener Gemächer eingerichtet worden.Die Unterabtheilungen waren einfach, aber sinnreich aus Stein,Aesten und Rinde in buntem Gemisch anfgesührt. Oeffnungen vonoben ließen das Tageslicht herein, und bei Nacht vertraten Feuerund Fackeln die Stelle der Sonne. Hieher hatten die Huronenihre meisten Besitzthümer von Werth gebracht, besonders diejenigen,welche Gemeingut des Stammes waren; und hieher, wie sich jetztzeigte, war auch die kranke Frau, die man für ein Opfer über-natürlicher Mächte hielt, geschafft worden, in dem unbewußtenEindrücke, ihrem Quälgeiste werde es schwerer fallen, mit seinemAngriffe durch die Steinwände, als durch die Laubdächer der