die sie eben durchschreiten wollten. In diesen: Augenblick erhieltdas Feuer neue Nahrung, und das Licht der mächtige» Flammedrang selbst bis zu jener entfernten Stelle. Es fiel auf die
weiße Oberfläche des Berges und warf sich auf ein dunkles,geheimnißnißvoll anssehendes Wesen zurück, das sich unerwartetauf ihrem Wege erhob.
Der Indianer zögerte, als sey er unschlüssig, ob er weitergehen sollte, und ließ seinen Begleiter zu sich heran kommen. Eingroßer schwarzer Knäuel, der Anfangs stille zn liegen schien, begannsich jetzt ans eine für Duncan unerklärliche Weise zu bewegen.Das Feuer flammte von Neuem auf, und sein Schein fiel deutlicherauf den Gegenstand. Jetzt erkannte selbst Duncan das Thier ander unruhigen und schwankenden Stellung, die den obern Theilseiner Gestalt in beständiger Bewegung erhielt, während das Ganzezu sitzen schien — für einen Bären. Obgleich er laut und wildbrummte, und von Zeit zu Zeit seine feurigen Augäpfel sichtbarwurden, gab er doch kein Zeichen von Feindseligkeit. Der Hnronewenigstens schien von den friedlichen Absichten des seltsamen Ein-dringlings überzeugt, denn er verfolgte nach einer aufmerksamenBetrachtung ruhig seinen Weg.
Duncan, welcher wußte, daß dieses Thier unter den Indianer»oft als Hausthier gefunden wird, folgte dem Beispiel seines Begleiters,in der Meinung, ein Lieblingsbär des Stammes habe, auf Futterausgehend, seinen Weg in das Dickicht gefunden, und sie kamenunangefochten vorbei. Obgleich genöthigt, mit dem Ungeheuer innahe Berührung zu kommen, schritt der Hnrone, der anfänglich überdiesen seltsamen Gast sich so vorsichtig zn beruhigen gesuchthatte, nun ohne einen Augenblick, weiteren Forschens voran, aberHey ward konnte nicht umhin, sich nochmals umzusehen, in wach-samer Hut gegen Angriffe von hinten. Seine Unruhe vermindertesich in keiner Weise, als er bemerkte, wie das Thier den Wegentlang rollte und ihnen aus dem Fuße folgte. Er wollte eben
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