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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Dieses plötzliche Vorspiel der Ausforschung war für Heywardeben nicht sehr ermuthigcnd und sagte ihm, was er erst von demreiferen Urtheile der Männer zu erwarten hätte. Es war einAugenblick, wo der junge Krieger gerne den Rückweg angetretcnhätte; allein jeder Schein von Zögerung wäre zu spät gekommen.Das Geschrei der Kinder hatte ein Dutzend Krieger an die Thürder nächsten Wohnung gezogen, wo sie in einer düstern und wildenGruppe zusammen blieben und mit ernster Würde die Annäherungder unverhofften Besucher erwarteten.

David, einigermaßen vertraut mit der Scene, schritt mit einerFestigkeit voran, die jedes leichten Hindernisses zu spotten schien,und trat eben in jene Hütte ein. Sie war das Hauptgebäude desDorfes, obgleich roh aus Rinde und Baumästen errichtet. Inner-halb seiner Wände hielt der Stamm bei seinem zeitigen Aufenthaltean den Grenzen der englischen Provinz seine öffentlichen Versamm-lungen und Berathnngen. Während Duncan zwischen den dunkelnund mächtigen Gestalten der Wilden, die an der Schwelle zusam-mengedrängt waren, hindnrchging, konnte er nur mit Mühe inseiner Miene die nothwendige Unbefangenheit behaupten; in derNeberzeugung aber, daß sein Leben von seiner Geistesgegenwartabhängc, überließ er sich der Willkühr seines Begleiters, und ihmauf dem Fuße folgend, suchte er auf dem Wege alle Gedanken fürdas nun Kommende wieder zu sammeln. Sein Blut stockte, als ersich in der unmittelbarsten Berührung mit so wilden und unver-söhnlichen Feinden sah; er bemeisterte aber seine Gefühle in soweit, daß er, ohne in seinem Ausdruck eine solche Schwäche zuverrathen, in die Mitte der Hütte gelangte. Nach dem Beispieldes besonnenen Gamut nahm auch er einen Bündel wohlriechendenBuschwerks von einem Haufen in der Ecke der Hütte, und ließ sichschweigend darauf nieder.

Sobald der neue Ankömmling an den beobachtenden Kriegernvorbcigeschritten war, verließen diese den Eingang, stellten sich um