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das Singen betrifft, so läßt sich nichts mit ihnen machen. Diearmen Thiere sind stumm geboren. Was haltet Ihr von einemGesang, wie dieser?"
David hielt sich die Hände vor die beleidigten Ohren, als dasKrächzen einer Krähe durch die Lust ertönte, und selbst Heyward,obgleich er die Natur des Geschrei'S kannte, sah unwillkürlich empor,als wollte er den Vogel suchen.
„Seht," fuhr der Kundschafter lachend fort, indem er aufseine zwei Begleiter deutete, die, dem Signale folgend, bereits her-bcikamen, „das heiß' ich 'ne Musik, die Saft und Kraft hat! Siebringt zwei gute Büchsen an meine Seite, der Messer und Toma-hawks zu geschweigen. Doch wir sehen, daß Ihr gesund und wohl-behalten seyd, nun sagt uns, was aus den Mädchen geworden ist."
„Sie sind in der Gefangenschaft der Heiden," sprach David,„und wenn auch im Geiste sehr betrübt, doch körperlich völligwohlbehalten und sicher."
„Beide?" fragte Heyward, beinahe athemlos.
„Gewiß. Wenn auch unsere Reise anstrengend, und unsere Kostnicht die beste war, so hatten wir doch wenig zu klagen, außer demZwang, den man unserer Neigung anthat, indem man uns in einfernes Land zur Gefangenschaft führte."
„Gott segne Euch für diese Worte!" rief der zitternde Munro,„so erhalt' ich denn meine Kinder so unverletzt und engelrein wie-der, als ich sie verloren habe!"
„Ich glaube nicht, daß Ihre Befreiung so nahe ist," ent-gegnest der zweifelnde David. „Der Anführer dieser Wilden istvon einem bösen Geiste besessen, den nur die Allmacht des Herrnzähmen kann. Schlafend und wachend habe ich's bei ihm versucht,aber weder Töne noch Worte scheinen seine Seele zu rühren."
„Wo ist der Schurke?" unterbrach ihn der Kundschafter ungestüm.
„Er jagt heute mit seinen jungen Leuten das Mußthier,und morgen, höre ich, ziehen sie weiter in die Wälder, näher an