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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Zweiundzwanzigstes Kapitel»

Grund. Sind wir alle beisammen?

Quitte. Nun hier ist ein ungemein

Bequemer Ort für unsere Probe.

Shakespeare.

Der Leser wird sich Heyward's Ueberraschung eher vorstellenkönnen, als wir sie zu beschreiben vermögen. Seine lanerndenIndianer waren plötzlich in vierfüßige Thiere umgewandelt, seinSee in einem Biberteich, sein Wasserfall in einem Damm von diesenfleißigen und erfinderischen Vierfüßlern angelegt, ein verdächtigerFeind in einen erprobten Freunv, David Gamut, den Meister imPsalmengesang. Die Gegenwart des Letzter» rief so viel uner-wartete Hoffnung in Betreff der Schwestern ins Leben, daß derjunge Mann, ohne sich einen Augenblick zu bedenken, aus seinemVerstecke hervor sprang und auf die beiden Hauptspieler in dieserScene zneiltc.

Hawk-cye's lustige Laune ließ sich nicht so leicht unterdrücken.Ohne Weiteres drehte er mit rauher Hand den geschmeidigenGamut auf der Ferse herum und versicherte mehr denn einmal,die Wahl seines CostümS mache den Huronen alle Ehre; dann er-griff er des Gefährten Hand, drückte sie mit einer Kraft, die demehrlichen David Thränen aus den Augen preßte, und wünschteihm Glück zu seiner neuen Stellung.

So wäret Ihr also wirklich im Begriff, unter den Biberneine Singschule aufzuthun, nicht wahr?" fragte er:die gelehrigenTeufel haben de» Handel schon halb los, sie schlagen mit ihrenSchwänzen den Takt, wie Ihr eben gehört habt. Uebrigens hattensie Zeit dazu, sonst hätte ihnen mein Wildtödter den ersten Tonangegeben. Ich habe Leute gekannt, die lesen und schreiben konn-ten, und nicht halb so viel verstanden, als ein alter Biber. Was aber