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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Bett. Sobald sein schmaler Grund hinter dem Damme trocken lag,bückte er sich mit scharfem, neugierigem Blicke darüber nieder. Ei»Ruf ausgelassener Freude kündigte sogleich den Erfolg des jungenKriegers an. Alle umstanden die Stelle, wo UneaS in der feuchtenAnschwemmung auf die Spur eines MoccasinS deutete.

Der Junge wird seinem Volke Ehre machen," sprach Hawk«eye, die Fährte mit so vieler Bewunderung betrachtend, als derNaturforscher dem Hauzahn eines Mammuths oder der Rippe einesMastoden schenken würde:ja, und deu Hnronen ein Dorn imAuge seyn. Das ist aber kein Fußtritt eines Indianers! DasGewicht rnht zu sehr auf der Ferse, und die Zehen sind viereckig,als wäre einer der französischen Tänzer hier gewesen und hätteseinen Leuten Kunststücke vorgcmacht! Geh zurück, Uncas, undbring mir das Maß von des Singmeisters Fuß. Dort dem Felsengegenüber an dem Abhang des Hügels findest du einen herrlichenAbdruck davon."

Während der Jüngling mit diesem Auft-mg beschäftigt war,betrachteten der Kundschafter und Chingachgook die Spuren mitgroßer Aufmerksamkeit. Das Maß traf zu, und der Erstere thatunbedenklich den Ansspruch, daß es Davids Fußtritt sey, der seineSchuhe wieder mit MoccasinS hatte vertauschen müssen.

Jetzt ist mir Alles so klar und deutlich, als ob ich Le Snbtil'sKünsten zngesehen hätte," fuhr er fort;da der Singmeister einMensch ist, dessen Hanptkrafl in seiner Kehle und in seinen Füße»liegt, so mußte er vorausgehen, und die Andern find in seine Fuß-stapfen getreten."

Aber," rief Duncan,ich sehe keine Spure» von"

Den Mädchen!" unterbrach der Kundschafter;der Schelmmuß ein Mittel gefunden haben, sie so weit zu tragen, bis erglaubte, er habe allen Verfolgungen die Spur entzogen. MeinLeben daran ehe wir eine große Strecke hinter uns haben, treffe»wir wieder die Spur ihrer niedlichen Füßchen!"