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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Der ganze Zug brach jetzt auf und verfolgte den Lauf desBachs, mit aufmerksamen Augen die regelmässigen Spuren verfol-gend. Das Wasser floß bald wieder in sein altes Bett, aber siebehielten den Boden auf beiden Seite» stets im Auge, überzeugt,daß unten im Wasser die Fährte fortgehe. Mehr als eine halbeMeile* waren sie gegangen, bis der Bach um den Fuß einesgroßen und kahlen Felsen rieselte. Hier hielten sie, um sich z»vergewissern, daß die Huronen an dieser Stelle das Wasser nichtverlassen hätten.

Und wohl ihnen, daß sie dies nicht unterließen. Das lebhafte,scharfe Auge des jungen Kriegers fand bald die Spur eines Jndianer-fußeS auf einem Büschel Moos, auf den jener aus Unachtsamkeitgetreten war. Diese Entdeckung verfolgend, trat er in das naheDickicht und fand eine Spur, so frisch und deutlich, als jene-, diesie vor der Quelle gefunden hatten. Ein zweiter Ruf. verkündetedas gute Glück des Jünglings seinen Begleitern und alles Suchenhatte nun ein Ende.

»Ja, ja, indianische Schlauheit war es," sagte der Kund-schafter, als sich alle um die Stelle versammelt hatten;und siehätte weiße Augen sicherlich irre geführt."

Gehen wir weiter?" fragte Heyward.

Gemach! gemach! Wir kennen jetzt unfern Weg, es wirdaber gut seyn, wenn wir Alles genau untersuchen. Das ist meinGrundsatz, Major; und wenn Einer in dem Buche der Natur zulesen verabsäumt, so erfährt er nicht, was ihm offen vor Auge»liegt. Alles ist jetzt klar am Tage, nur nicht, wie er die Mädchenüber die nasse Fährte gebracht hat. Selbst ein Hurvne wäre z«stolz, die zarten Füße das Wasser berühren zu lassen."

Erklärt uns dies vielleicht das schwere R.ithsel?" fragte Hcy-ward, auf die Bruchstücke einer Art von Tragbahre deutend, die,

* So oft von Meilen die Rede ist, sind eS englische Meilen, deren fünf

auf eine deutsche gehen. Anm. d. Uebers.