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Wäldern nicht. Nein, nein, ich habe gehört, daß die französischenIndianer in diese Berge gekommen sind, um das Mußthier zujagen, und wir sind in die Nähe ihres Lagers gekommen. Warumsollten sie auch nicht? Jeden Tag kan» man Morgens und Abendsdie Kanonen von Ty in diesen Bergen hören: denn die Franzosenführen eine neue Verthcidigungslinie zwischen den Provinzen desKönigs und Canada auf. Es ist wahr, die Pferde sind hier, aberdie Huronen sind fort. Wir müssen jetzt den Pfad anfspüren, aufdem sie sich davon gemacht haben."
Hawk-epe und die Mohikaner gingen alsbald ernstlich an'SWerk. Ein Kreis von einigen hundert Fußen ward um den Platzgezogen, und Jeder nahm sich seinen Theil davon. Die Forschungführte jedoch zu keinem Resultate. Häufige Spuren Von Fußtrittenwaren vorhanden; allein die Leute schienen nur umhergelaufen zuseyn, ohne die Absicht, den Ort zu verlassen. Der Kundschafterund seine Gefährten machten noch einmal die Runde um den Ruhe-platz, indem Einer dem Andern langsam folgte, bis sie in der Mitteznsammcntrafcn, ohne inzwischen klüger geworden zu seyn.
„Solche Arglist deutet auf den Satan!" rief Hawk-eye, alser den ängstlichen Blicken seiner Gefährten begegnete. „Wir müssenwieder hinab, Sagamore, und von der Quelle an den Boden Zollfür Zoll untersuchen. Der Hurone soll sich bei seinem Stammnicht rühmen, daß sein Fuß keine Spur hinterlaffe."
Mit gutem Beispiel vorangehend, begann der Kundschafter dieUntersuchung mit erneutem Eifer. Jedes Laub wurde umgekehrt,jedes dürre Reis weggeräumt, jeder Stein ausgehoben — denn eSwar eine bekannte List der Indianer, sich solcher Mittel zu bedienen,um jeden Tritt mit der größten Geduld und Sorgfalt zu verdecken.Noch immer blieb die Untersuchung ohne Erfolg. Endlich über-dämmte Uncas, den eine gewohnte Lebhaftigkeit am ersten zurVollendung seiner Aufgabe geführt hatte, den kleinen Bach, der jenerQuelle entsprang, mit Erde und lenkte so seinen Lauf in ein anderes