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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Berathnng mit den Indianern wurde ein Feuer angezündct nnd diegewöhnlichen Vorkehrungen getroffen, den Nest der Nacht an diesemOrte zuzubringcn.

Dem ermnnternden Beispiele ihrer erfahreneren nnd zuversicht-licheren Gefährten folgend, überließen sich Munro und Duncanohne Furcht, wenn auch nicht mit Behaglichkeit der Ruhe. DerThau war verdunstet, die Sonne hatte die Nebel zerstreut, nndgoß ein starkes und Helles Licht in den Wald, als die Reisendenihre Wanderung wieder begannen.

Nachdem sie einige Meilen znrückgclegt hatten, fing Hawk-eye,-welcher voranging, an, bedächtlichcr nnd wachsamer vorwärts zuschreiten. Er blieb oft stehen/ die Bäume zu untersuchen, nnd gingüber keinen Bach, ohne die Tiefe, Schnelligkeit und Farbe seinesWassers zu beobachten. Seinem eigenen Nrthcile mißtrauend, holte«r häufig und angelegentlich die Meinung Chingachgook's ein.Während dieser Besprechungen bemerkte Hepward, daß llncas stets«in ruhiger und stillschweigender, obgleich wie es schien, theilnahm-voller Zuhörer war. Er fühlte sich stark versucht, den jungenHäuptling anzuredcn und ihn über seine Ansicht Von ihren Fortschrittenzu befragen; aber die ruhige, würdevolle Haltung des Eingeborncnließ ihn glauben, daß auch der Andere dem Scharfsinne und derEinsicht der Aelteren unbedingt vertraue. Zuletzt sprach dev Kund-schafter englisch und erklärte mit einem Mal die Verlegenheit ihrer Lage.

Als ich fand, daß die Spuren des Heimwegs der Huroncnnordwärts gingen," sprach er,da brauchte es kein gereiftes llrthcil,um zu schließen, daß sie den Thälern nachgehen und sich zwischenden Wassern des Hudson und des Horican halten würden, bis siezu den Quellen der Flüsse Canadas kämen, die sie in das Herz desFranzvsenlandcs führen müßten. Jetzt sind wir hier nicht weit vondem Scaroon, und keine Spur einer Fährte haben wir getroffen!Es tdrt der Mensch, und möglich ist, daß wir nicht den rechtenWeg eingcschlagen haben!"