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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Laßt nuS keinen Augenblick verlieren, ohne gute und drin-gende Gründe."

Der Ranch will mir gar nicht gefallen, den Ihr dort andem Felsen über dem Canoe anfsteigen sehet," uterbrach ihn derzerstreute Kundschafter.Ich setze mein Leben daran, andre Augen,als die unseren sehen ihn und wissen, was er zu bedeuten hat.Nun, Worte machen nichts besser, und es ist Zeit, daß wir handeln."

Hawk-eye stieg tief nachdenklich von seinem Späheort an dasUfer hinab. Hier theiltc er den Erfolg seiner Beobachtungen seinenGefährten in dclawarischcr Sprache mit, und eine kurze, ernstlicheBerathung folgte. Als sie zu Ende war, schritten alle Drei so-gleich zur Ausführung ihrer Beschlüsse.

Sie hoben das Canoe aus dem Wasser und trugen es aufden Schultern nach dem Walde, indem sie möglichst breite, in dieAugen fallende Spuren hinterließen. In kurzem erreichten sie ein Ge-wässer, welches sie überschritten und sich bald an einem nackten Felsenvon bedeutendem Umfange fanden. Von hier aus, wo ihre F»s-stapfen nicht weiter sichtbar seyn konnten, wandten sie ihren Pegzurück nach dem Bache, indem sie mit der äußersten Vorsicht rück-wärts gingen. Jetzt folgten sie dem Bett des kleinen Flusses bisnach dem See, und ließen ihr Canoe alsbald wieder ins Wasser.Ein niedriger Felsenvorsprnng verbarg sie hier vor der Landspitze,und der Rand des Sees war eine Strecke weit mit dichten, herab-hängenden Büschen bewachsen. Unter dem Schutze dieser von derNatur gebotenen Vorthcilc, verfolgten sie ihren Weg mit aus-dauerndem Eifer, bis der Kundschafter für angemessen hielt,wieder zu landen.

Hier blieben sic liegen, bis der Abend die Gegenstände demAuge unkenntlich und ungewiß machte. Daun nahmen sie ihrenWeg wieder auf und ruderten, von der Finsterniß begünstigt, inaller Stille rüstig auf das westliche Ufer zu. Obgleich die rauhenUmrisse der Berge, auf die sie loSstenerten, Dunean'S Auge keine