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welche, wie man wußte, Montcalm sein Heer nach der furchtbare»Festung Ticonderoga geführt hatte. Da die Huroucn allem An-sehen nach die Verfolgung anfgegcben hatten, so war scheinbarkein Grund für eine so übermäßige Vorsicht vorhanden. Dennochdauerte sie Stunden lang, bis sie in eine Bucht am nördlichenUfer des Sees gelangten. Hier wurde das Canve aists Ufer ge-trieben und Alle stiegen an's Land. Hawk-eye und Heyward be-stiegen eine nahe Anhöhe, und jener, die weite Wasserfläche unterihnen überschauend, machte diesen aus einen kleinen schwarzen Fleckaufmerksam, der in der Entfernung von mehreren Meilen untereiner Landspitze sichtbar war.
„Seht Ihr ihn?" fragte der Kundschafter. „Für was würdetIhr nun diesen Fleck halten, wenn Ihr mit Eurer Erfahrung alsWeißer allein den Weg durch diese Wafferwildniß machen müßtet?"
„Nach der Entfernung und der Größe würd' ich es für einenVogel halten. Kann es etwas Lebendiges seyn?"
„Es ist ein Canoe von guter Birkenrinde und wird von wil-den, listigen Mingos gerudert. Obgleich die Vorsehung den Be-wohnern der Wälder Augen verliehen hat, die in den Niederlas-sungen nutzlos wären, wo es künstliche Mittel gibt, die Sehkraftzu heben, so sind doch menschliche Organe außer Stande, alle dieGefahren zu bemerken, von denen wir in diesem Augenblicke um-geben sind. Die Schelme thun, als dächten sie nur an das Abend-mahl: sobald es aber finster ist, sind sie, Spürhunden gleich, unsauf der Fährte. Wir müssen sie los werden, oder auf Renard Sub-til's Verfolgung verzichten. Diese Seen sind manchmal zu etwasgut, besonders wenn das Wild ins Wasser stürzt, „fuhr der Kund-schafter fort, mit etwas bcsorglicher Miene um sich blickend; „ober-ste geben Niemand Schutz, wenn nicht den Fischen. Gott weiß,wag ans dein Land werden würde, wenn die Weißen je ihre Nie-derlassungen weit über die zwei Flüsse ausdehnen wollten. Jagdund Krieg würden alle ihre Schönheit cinbüßcn."