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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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wenig zu weit entfernt/ als daß eine Büchse ihre Vorzüge entfaltenkönnte, und Ihr seht, die Schelme berathen sich so eben. Laßt sieauf Schußweite herankommcn; ich darf mich wohl auf mein Augeverlassen! Sie sollen den ganzen Horiean hinab gelockt werden,und ich will dafür stehen, daß seiner ihrer Schüsse im schlimmstenFalle mehr als die Haut streifen soll, wahrend mein Wildtödterzweimal in drei Tempos ihneü an's Leben gehen soll."

Wir vergessen den Zweck unserer Reise," entgegnete der be-sorgte Duncan.Um Gottes Willen laßt uns diesen Vortheil be-nützen, um uns immer weiter von den Feinden zu entfernen."

Gebt mir meine Kinder!" ries Mnnro mit unterdrückterStimme,treibt kein Spiel mit der Angst eines Vaters, gebt nurmeine Kinder wieder!"

Seit langer Zeit geübte Achtung gegen die Befehle seinerObern hatte den Kundschafter die Tugend des Gehorsams gelehrt.Einen letzten, zaudernden Blick auf die entfernten Canoes werfend,legte er seine Büchse bei Seite und ergriff, den ermüdeten Duncanablösend, wieder das Ruder, das er mit Sehnen, die keine Er-schöpfung kannten, regierte. Seine Anstrengungen wurden durchdie Mohikaner unterstützt, und in wenigen Minuten war eine solcheWasserfläche zwischen ihnen und den Feinden, daß Heyward wiederfreier athmete.

, Der See dehnte sich jetzt, weiter aus und ihr Weg ging überweite Wasserränme, die, wie bisher, von hohen, rauhen Felsen ein-gefaßt waren. Die wenigen Inseln waren leicht zu vermeiden.Die Nnderschläge wurden abgemessener und regelmäßiger, währenddie Ruderer nach der hitzigen, gefahrvollen Verfolgung, von dersie sich kaum etwas erholten, ihre Anstrengungen mit einer Kalt-blütigkeit fortsetzten, als ob ihre bisherige Eile nur ein Spiel,nicht das Gebot dringender, ja verzweifelter Umstände gewesen wäre.

Statt dem westlichen Ufer zu folgen, wohin ihr Weg führte,steuerte der schlaue Mohikaner mehr auf die Berge zu, hinter