283
in die Schaufel von Hawk-cyc'S Ruder, doch ohne ihn zuverletzen.
„Nicht übel!" sprach der Kundschafter, die leichte Zersplitte-rung an seinem Ruder untersuchend; „es hätte einem Kinde nichtdie Haut geritzt, viel weniger Männern, die, gleich uns, schon allerllngnnst des Himmels in Wind und Wetter getrotzt haben. Nun,Major, wenn Jhr's etwas mit dem Stücke flachen Holzes versuchenwollt, so will ich meinen Wildtödter an der Unterhaltung Theilnehmen lassen."
Heyward ergriff das Ruder und machte sich mit einem Eiferan's Werk, der sein geringes Geschick ersetzte, während Hawk-cyedas Zündkrant seiner Büchse untersuchte. Er zielte schnell undfeuerte. Der Hnrone im Bug des vorder» Canoe hatte sich ingleicher Absicht erhoben, sank aber zurück und ließ seine Büchsein's Wasser fallen. Doch raffte er sich in einem Augenblick wiederauf, aber seine Geberden waren wild und verstört. Zugleich hörtenseine Begleiter aus zu rudern, die verfolgenden Cannes stießen zu-sammen und blieben stille stehen. Chingachgook nnd Uncaö benütz-ten die augenblickliche Panse um Athen, zu schöpfen; Dnnean aberfuhr fort, mit ausdauerndem Eifer zn arbeiten. Vater nnd Sohnwarfen jetzt ruhige, aber forschende Blicke auf einander, um znsehen, ob keiner durch das Feuer der Feinde verletzt worden sey:denn beide wußten wohl, daß kein Schrei oder Ausruf in einemsolchen Augenblick der Noth, den Unfall hätte verrathen dürfen.Einige große Tropfen Blutes rannen über die Schulter desSagamoren herab, nnd als er sah, daß Uncas Blicke zn langedarauf verweilten, schöpfte er etwas Wasser in der hohlen Hand,um den Fleck damit zn waschen, nnd begnügte sich, den Sohn ansdiese einfache Weise von der geringen Bedeutung der Wunde znüberzeugen.
„Gemach, gemach, Major!" sagte der Kundschafter, welcherindessen seine Büchse wieder geladen hatte. „Wir sind schon ein