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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Hudson seinen Morgenimbiß eingenommen hat," versetzte der schlichteKundschafter,wenn er im Bereich eines heulenden Mohawk seinSchläfchen halten sollte. Aber 's ist ein Trost zu wissen, daß wireinem barmherzigen Herrn dienen, Wenns auch jeder auf seineWeise thnt, und viele Wildnisse zwischen uns liegen. Waswar das?"

Ist das nicht der Tritt der Wölfe, von denen Ihr gesprochenhabt?"

Hawk-eye schüttelte langsam den Kopf und winkte Dnnccm,nach einer Stelle zu kommen, die das Feuer nicht beleuchtete.Nach dieser Vorsichtsmaßregel nahm er die Stellung der gespann-testen Aufmerksamkeit ein, und horchte lang und scharf, ob sich derso unerwartete leise Laut nicht wiederholen würde. Er schien jedochvergeblich zu lauschen: denn nach einer Minute fruchtloser Stilleflüsterte er Duncan zu:

Wir müssen Nncas rufen, der Junge hat indianische Sinneund hört, was uns ganz verborgen bleibt: denn ich, als eine weißeHaut, kann meine Natur nicht verlängnen."

Der junge Mohikaner, der sich am Feuer leise mit seinemVater unterhielt, fuhr auf, als er den Ruf einer Eule vernahm,und blickte nach den schwarzen Erdwällen, als suchte er den Ort,woher der Laut ertönte. Der Kundschafter wiederholte den Schreiund in wenigen Augenblicken sah Dnnean Uncas Gestalt vorsichtignach der Brustwehr heranschleichen, wo sie standen.

Hawk-ehe theilte ihm in kurzen Worten seine Wünsche in de-lawarischer Sprache mit; und sobald dieser vernommen hatte, umwas es sich handle, warf er sich mit dem Gesicht auf die Erde,wo er, wie es Dnnean schien, ruhig und regungslos liegen blieb.Verwundert über die unbewegliche Lage des jungen Kriegers, undneugierig zu beobachten, wie dieser die gewünschten Erkundigungeneinziehen werde, trat Heyward einige Schritte vor und bückte sichzu dem dunkeln Gegenstand nieder, auf den er seine Augen geheftet