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hielt, entdeckte aber, daß Nneas verschwunden, und was er erblickte,nur der dunkle Umriß hcrvorstehcndcr Trümmer war.
„Was ist aus dem Mvhikaner geworden?" fragte er den Kund-schafter, indem er sich erstaunt wieder umwandte; „ich sah ihn hierniederfallcn und hätte geschworen, daß er hier auch geblieben scy!"
„St! sprecht leiser: denn wir wissen nicht, was für Ohrenuns belauschen, und die Mingos sind eine scharfsichtige Brut. Un-cas ist ans der Ebene und die Maqnaö, wenn welche um uns sind,bekommen vollauf mit ihm zu thun."
„Ihr glaubt, Montcalm habe nicht alle seine Indianer wcgge-zogcn? Wir wollen den Unfern rufen und zu den Waffen greifen.Wir sind fünf und nehmen es schon mit einen, Feinde auf."
„Kein Wort zu ihnen, wenn euer Leben euch lieb ist. Sehtden Sagamorcn an, wie ganz ein großer Indianerhäuptling sitzter an dem Feuer! Wenn Laurer in der Flnstcrniß nmherschleichen, soerkennen sic gewiß nicht an seiner Miene, daß wir an Gefahr denken!"
„Aber sie entdecken ihn und das ist sein Tod. SeineGestalt ist am Scheine des Fcners zu deutlich sichtbar und er wirddas erste und sicherste Opfer sepn."
„Die Wahrheit eurer Worte ist nnlängbar," antwortete derKundschafter, mehr als gewöhnliche Unruhe verratheud, „aber wasist zu thun? Ein einziger Blick des Verdachts führt einen Angriffherbei, che wir zum Widerstand »ns bereitet haben. Aus demZeichen, das ich Uneas gegeben habe, weiß er, daß wir Unrathwittern. Ich will ihm bedeuten, dal? wir den Mingos auf der Spursind: sein Jndiancrinstinkt wird ihm sagen, was er zu thun hat."
Der Kundschafter hielt die Finger an den Mund und ließeinen leisen, zischenden Laut hören, über welchen Dnncan zuerstbei Seite fuhr, als hätte er eine Schlange gehört. Chingachgook'sHaupt ruhte auf seiner Hand, und er schien in Gedanken versunken;sobald er aber den warnenden Laut des Thiercs vernahm, von dem