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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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ersuchte ihn, auf den Erdwall nach der Stelle zu kommen, wo ergestanden hatte. Hawk-cye warf seine Büchse über den Arm undnahte mit einer so unbeweglichen, ruhigen Miene, daß man wohlsah, er glaube sich in völliger Sicherheit.

Horcht!" sagte Dnncan, als sich der Andere bcdächtlich anseine Seite gestellt hatte,ich höre da halblaute Töne auf derEbene, die mich glauben machen, daß Mvntcalm seine Eroberungnoch nicht gänzlich verlassen hat!"

Dann sind die Ohren besser als die Augen," bemerkte derKundschafter, der, ein Stück Bärenflsisch zwischen seinen Backen-zähnen, schwer und undeutlich sprach, wie Einer, dessen Mundzwiefach beschäftigt ist.Mit meinen leiblichen Augen Hab' ich ihnmit seinem ganzen Heere auf den Ty gehen sehen: denn wenn eureFranzosen einen guten Streich ausgeführt haben, so eilen sie gleichnach Hause und stellen mit ihren Weibern einen Tanz oder andereLustbarkeiten an."

DaS weiß ich nicht; aber ein Indianer schläft selten währenddes Kriegs, und die Lust zu plündern kann Wohl einen Huronennoch zurückgehalten haben, auch nachdem sein Stamm schon abge-zogen ist. Es wäre besser, wir löschten das Feuer aus und bliebenauf unsrer Hut. Horcht! hört Ihr nicht das Geräusch, das ichn»«ine?"

Ein Indianer schleicht selten um Gräber herum. Er ist beider Hand, wenn es gilt, Feinde zu erschlagen, und über die Mittelnicht sehr bedenklich. Er begnügt sich aber gemeiniglich mit demSkalp, wenn sein Blut nicht zu erhitzt und seine Leidenschaften zuaufgeregt sind. Ist aber der Geist aus dem Körper geschieden, sovergißt er seine Feindschaft und gönnt den Todten ihre Ruhe. Dawir einmal von Geistern sprechen, Major, glaubt Ihr, daß dieRothhäute und wir Weiße dereinst in einen und denselben Himmelkommen?"

Ohne Zweifel ohne Zweifel. Aber es war mir, als ob