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Gezänk auf einen Trupp von Nachzüglern richtete. Ein Soldatvon den Provinzialen büßte seinen Ungehorsam, indem er eben derEffekten beraubt wurde, die ihn vermocht hatten, seinen Platz inden Reihen zu verlassen. Der Mann war von starkem Körperbauund zu eigennützig, um sich seine Habe ohne Widerstand entreißenzu lassen. Von beiden Seiten mischte man sich in den Streit, dieEinen, den Raub zu verhindern, die Andern, um ihn zu unterstützen.Die Stimmen wurden immer lauter und ungestümer, und Hundertevon Wilden erschienen wie mit einem Zauberschlag, wo man voreinem Augenblick kaum ein Dutzend zählen konnte. Jetzt erblickte'Cora die Gestalt Magua's, unter seinen Landsleuten umherschleichend,mit seiner arglistigen und verderblichen Beredsamkeit zu ihnenredend. Die Masse der Weiber und Kinder blieb stehen und drängtesich gleich einer verscheuchten, hin- und herflatternden Taubenschaaran einander. Doch die Raubsucht des Indianers war bald be-friedigt und der Zug ging wieder langsam vorwärts.
Die Wilden zogen sich jetzt zurück, und schienen ihre Feindeohne fernere Störung weiter ziehen lassen zu wollen. Als aberder Weiberhnufen herannahte, zog die bunte Farbe eines Shawlsdie Augen eines wilden und unbewachten Huronen auf sich. Er kamherbei, um sich desselben ohne Weiteres zu bemächtigen. Die Frauhüllte, mehr aus Schrecken, denn aus Liebe zu dem Kleidungsstück,,ihr Kind in den gefährdeten Schmuck und drückte beide fester anihre Brust. Cora wollte eben sprechen und dem Weibe rathen,die Kleinigkeit dem Wilden zu überlassen, als dieser den Shawlfahren ließ und das schreiende Kind aus ihren Armen riß. Allesden gierigen Griffen der Wilden um sie her überlassend, stürzte dieMutter verzweifluugsvvll aus ihn, um ihr Kind zurückzufordern.Der Indianer lächelte grimmig und reckte eine Hand aus, seine Be-reitwilligkeit zu einem Tausche anzudeuten, während er mit derandern das Kind an den Füßen um den Kopf schwang, als wollteer dadurch das Lösegeld steigern.