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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Marquis, der ein ächter Marquis ist, gehen Sie mit ihm in seinZelt und bringen Alles in Ordnung. Zwei Dinge habe ich inmeinem Alter erlebt, die ich nie für möglich gehalten hätte. EinEngländer ist so feig, seinem Waffenbruder Hülfe zu versagen, undein Franzose hat zu viel Ehrgefühl, um seinen Vortheil aus-zubeuten." Mit diesen Worten ließ der Veteran sein Haupt wiederauf die Brust sinken und kehrte langsamen Schrittes nach dem Fortzurück, wo seine Niedergeschlagenheit die bestürzte Besatzung übleBotschaft erwarten ließ.

Dieser unerwartete Schlag hatte Mnnro's stolzen Sinn soniedergebeugt, daß er sich nie mehr erholte. Von dem Augenblickean war in seinem entschiedenen Charakter eine Veränderung vor-gegangen, die ihn bald mit in das Grab begleiten sollte. Duncanblieb zurück, um die Bedingungen der Kapitulation festzusehen. Mansah ihn um die erste Nachtwache in das Fort zurückkehren und unmit-telbar nach einer kurzen Besprechung mit dem Kommandanten dasselbewieder verlassen. Es ward jetzt öffentlich bekannt gemacht, daß dieFeindseligkeiten aufzuhören hätten. Munro hatte eine Kapitulationunterzeichnet, laut welcher der Platz mit dem anbrechenden Morgendem Feinde übergeben werden, die Besatzung aber ihre Wasftn,ihre Fahnen und ihr Gepäcke, folglich nach militärischen Begriffenihre Ehre behalten sollte.

Siebenzehntes Kapitel.

Laßt weben »ns. Den Faden dreht geschwind.

Webt das Geweb. Das Werk ist schon zu End'.

Gray.

Die feindlichen Heere, welche in den Wildnissen des Horicangelagert waren, brachten die Nacht des neunten Augusts 1757ungefähr auf dieselbe Weise zu, wie wenn sie auf dem schönsten