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Schlachtfelde Europas zusammengetroffen wären. Während die Be-siegten still, verdrossen und niedergeschlagen waren, triumphirten dieSieger. Aber Trauer wie Freude haben ihre Gränzen; und lange vorder Morgenwache wurde die Stille der endlosen Wälder nur noch durchden Jubelruf eines lustigen jungen Franzosen bei einem entferntenPiquet, oder durch ein drohendes Anrufen aus dem Fort unter-brochen, das jede Annäherung von feindlichen Fußtritten vor derfestgesetzten Zeit verbot. Selbst diese gelegentlich laut werdendendrohenden Töne verstummten in der unheimlichen Stunde, die demAnbruch des Tages vorangeht, und auch ein Lauscher hätte ver-geblich auf irgend ein Zeichen gehorcht, daß die Anwesenheit deran den Ufern des „heiligen SeeS" schlummernden Streitkräfte ver-kündigt hätte.
Während dieser Augenblicke tiefer Stille wurde der Vorhangvor dem Eingänge eines geräumigen Zeltes in dem französischenLager bei Seite geschoben, und ein Mann schlüpfte unter demselbenin die freie Luft hervor. Er war in einen Mantel gehüllt, derihn gegen die kalten Dünste der Wälder schützen, aber auch seineganze Gestalt verbergen sollte. Ungehindert ließ ihn der Grena-dier, welcher den schlummernden französischen Befehlshaber zu be-wachen hatte, vorüber, und die Schildwache machte nur das ge-wöhnliche Zeichen militärischer Ehrerbietung, als er flüchtige»Schritts durch die kleine Zeltstadt in der Richtung von WilliamHenry sorteilte. So oft der Unbekannte auf eine der zahlreichenSchildwachen auf seinem Wege stieß, war seine Antwort kurz und,wie es schien, befriedigend, Herrn man ließ ihn überall ohne weitereAusforschung vorüber. Mit Ausnahme solcher oft wiederholtenaber kurzen Unterbrechungen störte ihn auf seiner stillen Wanderungvon der Mitte des Lagers bis zu den äußersten Vorposten nichts.Als er sich dem Soldaten näherte, der zunächst an den feindlichenFestungswerken Wache hielt, ward er mit dem gewöhnlichen Rufeempfangen: