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Betäubung erwachte. „Mit einem Male hast du Munro zu seinerPflicht zurückgerufen. Wir wollen heim, und unsere Gräber hinterjenen Bollwerken graben!"
„Messieurs." sprach Montcalm, mit edelmüthiger Theilnahme,einen Schritt vortretend, „Sie kennen Louis de St. Veran wenig,wenn Sie ihn für fähig halten, diesen Brief zur Demüthignngtapferer Soldaten und zur Befleckung seines eigenen Rufes benützenzu wollen. Höre» Sie meine Bedingungen, ehe Sie mich verlassen."
„Was sagt der Franzose?" fragte der Veteran finster; „machter sich ein Verdienst daraus, einen Kundschafter mit einem Zettelaus dem Hauptquartier aufgefangen zu haben? Sir, er thäte besser,die Belagerung aufzuhcbcn, und sich vor Fort Edward zu legen,wenn er einen Feind mit Worten einznschüchtern wünscht."
Duncan erklärte ihm, was Montcalm gesagt hatte.
„Monsieur de Montcalm, wir sind bereit, Sie anzuhören,"fügte der Veteran hinzu, als Duncan geendet hatte.
„Das Fort zu behaupten, ist jetzt unmöglich," sprach sein hoch-sinniger Gegner; „das Interesse meines Gebieters fordert, daß eszerstört werde; was aber Sie selbst und Ihre wackern Kameradenbetrifft, so soll Ihnen kein Vorrecht, das dem Soldaten theuer ist,verweigert bleiben."
„Unsre Fahnen?" fragte Heyward.
„Nehmen Sie nach England, um sie Ihrem Könige zu zeigen."
„Unsre Waffen?
„Sie sollen ihnen bleiben; Niemand kann sie besser führen."
„Unser Auszug, die Uebergabe des Platzes?"
„Alles soll auf die ehrenvollste Weise für Sie vor sich gehen."
Duncan wandte sich jetzt zu seinem Kommandanten, um ihmdiese Punkte mitzutheilen. Der Greis hörte ihn mit Erstaunen anund war von einem so ungewöhnlichen und unerwarteten Edelmuthtief ergriffen.
„Gehen Sie, Duncan," sprach er, „gehen Sie mit diesem