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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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bekümmert, unterdrückte der junge Mann seine Ungeduld und suchtein Blick und Geberden achtungsvolle Aufmerksamkeit zu legen.

Sie wissen bereits, Major Heyward, daß meine Familie altund ehrenvoll ist/' begann der Schottländer,obgleich sie mitGlücksgütern nicht so begünstigt war, wie es ihrem Adel gebührtHärte. Ich war ungefähr in Ihrem Alter, als ich mich AliceGraham mit Herz und Mund verpflichtete; sie war das einzigeKind eines benachbarten LairdS, nicht ohne Vermögen. Allein ihrVater war nicht für die Verbindung, weil außer meiner Armuthnoch Mehreres seinen Wünschen entgegen war. Ich that daher,was jeder Mann von Ehre gethan hätte, ich gab dem Mädchensein Wort zurück und verließ das Land im Dienste meines Königs.Ich hatte schon viele Länder gesehen, schon an vielen Orten meinBlut vergossen, als mich mein Dienst nach den westindischen Inselnrief. Hier wollte mein Schicksal, daß ich mit einem Mädchen be-kannt ward, die bald mein Weib und Coras Mutter wurde. Siewar die Tochter eines Mannes von Stand auf jenen Inseln, dessenGattin das Unglück hatte, wenn Sie so wollen, in einem entferntenGrade von jener unglücklichen Menschenklaffe abzustammen," sprachder alte Mann stolz,die zu so schändlicher Sklaverei vernrtheiltist, um den Bedürfnissen eines üppigen Volkes zu fröhnen. Ja,Sir, das ist ein Fluch, den Schottland seiner so unnatürlichen Ver-bindung mit einein fremden Handelsvolke zu danken hat. Aberwürde ich unter diesem Einen finden, der sich geringschätzig übermein Kind äußerte, der sollte das volle Gewicht meines väterlichenZorns empfinden! Doch! Major Heyward, Sie selbst sind im Südengeboren, wo diese unglücklichen Geschöpfe als eine niedrigere Men-schenklaffe betrachtet werden."

Das ist unglücklicher Weise nur zu wahr, Sir," sprach Dun-can, so verlegen, daß er seine Augen zu Boden zu senke» gezwungenwar.

Und Sie werfen deshalb einen Tadel auf mein Kind? Sie