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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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gewesen war, als er den Namen der Schwestern' wiederholthatte.

Sie war der Gegenstand meiner Wünsche, Sir."

Der junge Mann erwartete schweigend das Resultat der außer-ordentlichen Bewegung, die eine, wie sich jetzt zeigte, so unerwar-tete Mittheilung hervorgebracht hatte. Mehrere Minuten langging Munro mit großen und raschen Schritten im Zimmer aufund nieder; seine GesichtSmnskelu arbeiteten krampfhaft, und jedean-dere Geistesthätigkeit schien in seinem tiefen Nachdenken zu schlummern.Endlich blieb er vor Heyward stehen, heftete seine Augen fest ansihn und sprach, indem seine Lippe heftig zitterte:

Duncan, Heyward, ich habe Sie wegen des Mannes geliebt,dessen Blut in Ihren Adern stießt, ich habe Sie um Ihrer eigenenguten Eigenschaften willen geliebt und habe Sie geliebt, weil ichdachte, Sie würden mein Kind glücklich machen. Aber alle dieseLiebe würde sich in Haß verwandeln, wüßte ich, daß das, was ichfürchte, wahr ist."

Gott wolle verhüten, daß ich das Geringste thuu oder denkensollte, was einen solchen Wechsel herbeiführen könnte!" rief derjunge Mann, dessen Auge unter dem durchdringenden Blicke, derihn traf, nicht wankte. Ohne daran zu denken, daß Heywardzu fassen unvermögend war, was in seinem Innern vvrging, schienMunro durch den unverändert ruhigen Blick besänftigt, dem er be-gegnete, und fuhr in milderem Tone fort:

Sie wollen mein Sohn werden, Duncan, und kennen die Ge-schichte dessen nicht, den Sie Vater zu nennen wünschen. SetzenSie sich, junger Mann, und ich will Ihnen mit wenigen Wortenein Herz öffnen, dessen Wunden noch nicht vernarbt sind."

Montcalm'S Botschaft war jetzt sowohl von dem, der sie über-bringen, als auch von dem, der sieianhörcn sollte, vollkommenvergessen. Jeder nahm einen Sitz, und während der Veteraneinige Augenblicke mit seinen eigenen Gedanken verkehrte, scheinbar