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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Ohne die Antwort einer der Schwestern zu erwarten, eilteder junge Mann die Rasenstufen der Bastion hinab, mit raschenSchritten über den Paradeplatz und stand nach kurzer Weile vorihrem Vater. Munro ging, als Duncan eintrat, mit unruhigerMiene und Riesenschritten in dem engen Zimmer auf und nieder.

Sie sind meinen Wünschen zuvorgekommen, Major Heyward,"sagte er,ich wollte Sie eben um die Ehre Ihres Besuches bittenlassen."

Mit Bedauern sah ich den Boten, den ich so warm empfohlen,unter dem Gewahrsam der Franzosen zurückkehren! Ich hoffe, Siehaben keinen Grund, in seine Treue Zweifel zu setzen."

Die Treue der ,langen Büchsill ist mir wohl bekannt," ver-setzte Munro,und über allen Zweifel erhaben; aber sein gutesGlück scheint ihn endlich verlassen zu haben. Montcalm hat ihngefaßt und mit der verdammten Artigkeit seines Volkes ihn mirwieder zugesandt unter der demüthigenden Erklärung: da er wisse,wie große Stücke ich auf den Burschen halte, so wolle er mir ihnnicht vorenthalkcn. Eine jesuitische Manier, Major Heyward, einemManne zu sagen, daß er im Unglück ist!"

Aber der General und seine Hülfe?"

Sahen Sie nach dem Süden, als Sie hereinkamen, undkonnten Sie noch Nichts von ihnen erblicken?" fragte der alte Soldat,bitter lachend;gehen Sie! gehen Sie, Sie sind ein ungeduldigerKnabe, Sir, und wollen den Herren keine Zeit zum Marschirenlassen!"

So kommen sie denn! Hat der Kundschafter davon gesagt?"

Wann? und auf welchem Wege? Das hat der Dummkvps mirnicht gesagt. Es war ein Brief vorhanden, und das ist das einzigeErfreuliche bei der Sache. Was die gewohnten AufmerksamkeitenIhres Marquis von Montcalm betrifft ich stehe dafür, Duncan,Der von Lothian könnte ein Dutzend solcher Marquisate kaufen wenn die Nachrichten in dem Briefe schlimm lauteten, so würde