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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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diesem französischen Herrn die Artigkeit gewiß nicht erlauben, sieuns zu verschweigen."

Er behält also den Brief und läßt den Boten frei?"

Ja, und das Alles aus sogenannter Bonhonmüe. Ich wolltewetten, wenn man die Wahrheit wüßte, so würde sich finden, daßdes Burschen Großvater in der sdeln Kunst des Tanzens unter-richtet hat."

Aber was sagt den» der Kundschafter? Er hat Augen undOhren und eine Zunge: wie lautet sein mündlicher Bericht?"

Oh! Sir, an den natürlichen Organen fehlt's ihm nicht,nnd er bedenkt sich auch nicht, zu sagen, was er gehört undgesehen hat. Alles aber läuft darauf hinaus: an den Usern desHudson befindet sich ein Fort Sr. Majestät, zu Ehren Sr. königlichenHoheit des Prinzen von Dvrk, Edward genannt, wie Sie wissen,und ist wohl gefüllt mit Bewaffneten, wie es einem solchen Werkeziemt."

»Bemerkte er keine Bewegung, keine Zeichen, daß man unszu Hülfe kommen wolle?"

's gab Morgen- und Abendparaden, und wenn einer von denLümmeln aus den Provinzen Sie wiffen's ja, Duncan, sind selbstein halber Schottländer wenn Einer sein Pulver auf seinen Koch-topf fallen ließ und es traf die Kohlen, so gab's Feuer!" Plötzlich aberging er von seiner bitter» Ironie in einen ernstern, bedächtlichernTon über und fuhr fort:und doch müßte und muß in dem Briefetwas stehen, das zu wissen für uns gut wäre."

Unser Entschluß sollte schnell geschehen," sagte Duncan,welcher gern diese veränderte Stimmung benützte, um die Unter-redung auf wichtigere Gegenstände zu lenken:ich kann Ihne»nicht verhehlen, Sir, daß sich das Lager nicht mehr lange haltenläßt, und es thnt mir leid, hinzufügen zu muffen, daß es mit deinFort selber nicht besser zu stehen scheint: mehr als die Hälfteunsers Geschützes ist zersprungen."