Druckschrift 
1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
Seite
188
Einzelbild herunterladen
 

188

Punkte entfernt, wo er innehielt, um Duncan Zeit zu lassen,mit seinen Begleiterinnen nachzukommen. Bon Ungeduld get iebcnund durch die Beschaffenheit des Bodens begünstigt, waren sie demNebel, der nur langsam über den See hcrabkam, vorausgeeilt, undmussten deshalb warten, bis er das Lager in seinen dichten Manteleingchüllt hatte. Die Mohikaner benutzten den Aufschub, aus denWäldern zu schleiche» und die Umgebungen anszuspähen. Ihnenfolgte in einiger Entfernung der Kundschafter, um früher zu erfah-ren, was sie gesehen hätten, und selbst über die Oertiichkcit seineBeobachtungen anzustellen. In wenig Minuten kehrte er zurück, rothvor Aerger, nnd machte seinem Unmuth in folgenden Worten Luft:

Hier haben die pfiffigen Franzosen ein Piquet uns geradeauf den Weg gestellt," sprach er;Rothhänte und Weiße: undwir können im Nebel eben so gut mi ten unter sie gerathen, alsan ihnen vorbei kommen."^

Können wir keinen Umweg machen, um der Gefahr zuentgehen?" fragte Hepward,und später wieder, wenn wir vorbeisind, auf unfern Weg zurückkommen?"

Wenn einer im Nebel einmal von der geraden Linie abweicht,wie kann er wissen, wann und wie er sie wieder finden soll? DieNebel des Horican find nicht wie die Ringe aus des SchmauchersPfeife, oder der Rauch eines Mnsketenschuffes!"

Er sprach noch, als sich ein furchtbarer Knall vernehmen ließ,eine Kanonenkugel in das Dickicht und den Stamm eines jungenBaumes schlug und von der Erde zurückprallte, da ihre Kraft durchden früher» Widerstand gebrochen war. Die Indianer langten fastzur wlben Zeit mit dem schrecklichen Boten an und Uncas begannunter lebhaften Geberden eifrig in der Sprache der Delaware» zureden.

So wird es gehen. Junge," murmelte der Kundschafter, alsJener ausgesprochen hatte; «hitzige Fieber kann man nicht wieZahnweh behandeln. So kommt denn! der Nebel stellt sich ein."