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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Wasser znbringt," entgegnete der Kundschafter, Heyward mit sokrampfhafter Heftigkeit an der Schulter ergreifend, daß dieser mitSchmerzen inne ward, wie sehr abergläubische Furcht in einem sonstso unerschrockenen Manne die Oberhand gewinnen konnte.

Bei Gott! es ist eine Menschengestalt und kommt auf unszu! Die Waffen bereit, meine Freunde! Wir wissen nicht, mit wemwir's zu thun habend

gui vivo?" fragte eine strenge, rasche Stimme, die wie einRuf aus einer andern Welt von jener einsamen und unheimliche»Stelle herüberklang.

Was will er?" flüsterte der Kundschafter;er spricht wederindianisch noch englisch."

tzui vivo?" wiederholte dieselbe Stimme, und dem Rufe folgteei» Raffeln der Waffen und eine drohende Stellung des Trägers.

Ki-nnoo," rief Heyward, aus dem Schatten der Bäume aufdas Ufer des Teiches und in die Nähe der Schildwache hervor-treiend.

Woher kommt Ihr? wohin wollt Ihr so früh?" fragte derGrenadier in der Sprache und mit dem Accent eines Mannes ausAltfrankreich.

Ich komme vom Rekognoöciren und will mich wieder niederlegen "

Seyd Ihr ein Offizier des Königs?"

Natürlich, Kamerad: hältst du mich für einen Provincialen?Ich bin Hacchtmann. bei den Jägern." (Heyward wußte wohl, daßder Andre, von einem'Linienregimente war.)Ich habe die Töchterdes Kommandanten der Festung bei mir. Sicher hast du davongehört ich nahm sie in der Nähe des andern Forts gefangen,und bringe sie zum General."

Meiner Treu! meine Damen, das ist mir leid für Sie!" riefder junge Soldat, seine Mütze mit Anstand berührend;Aber sogeht's im Krieg. Sie werden finden, welch braver Mann unserGeneral ist und wie artig gegen Frauen.