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der Stelle, wo der Feind just sein Mittagsmahl hielt und sichNichts weniger träumen ließ, als daß sein blutiges Tagewerk nichtzu Ende sey."
»lind Ihr überfielet sie?"
„Wenn der Tod ein lieberfall für Leute ist, die blos darausdenken- den Magen zu füttern. Wir ließen ihnen keine Zeit zumBesinnen: denn sie hatten uns in dem Strauße am Morgen auchübel mitgespielt, und nur Wenige unter uns waren, dis nicht einenFreund oder-Verwandten unter ihren Händen verloren hatten. AlsAlles vorbei war, wurden die Todten, und einige sagen, sogar dieSterbenden in den kleinen Teich dort geworfen. Mit diesen meinenAugen sah ich das Wasser so mit Blut gefärbt, wie nie eines ausden Eingeweide» der Erde floß."
„Ein paffendes und, wie ich hoffe, friedliches Grab für einenSoldaten! Ihr habt also auf dieser Gränze viele Treffe» niil-gemacht?"
„Ich?" sprach der Kundschafter, indem er sich mit einem Aus-drucke militärischen Stolzes zu seiner vollen Höhe erhob; „'s gib!nicht viele Echos unter diesen Hügeln, die nicht den Knall meinerBüchsenachgerufen, und wenig Geviertmeilen zwischen dem Horican unddem Flusse, wo nicht mein ,Wildtödter* einem lebendigem Geschöpfe,sei's nun einem Feind oder einem Thiere, den Garaus machte. Obdas Grab da drunten so ruhig ist, wie Ihr meinet, ist eine andreFrage. Es gibt Leute im Lager, die sagen und meinen, wenn ein Mannruhig im Grab liegen soll, so dürfe man ihn nicht darein legen, wennnoch Leben in seinem Leibe sey; und so viel ist gewiß, daß die Aerztenur wenig Zeit hatten, zu bestimmen, wer todt oder lebendig war.St! Seht Ihr Nichts am llfer des Teichs auf- und niedergehen?"
„Es ist nicht wahrscheinlich, daß sich Jemand so heimathloS,wie wir, in diesem öden Wald befinde."
„So einer, wie der, fragt vielleicht wenig nach Haus und Ob-dach, und der Nachtthau thut Dem Nichts, der den Tag in dem