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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Mein die Töne des Baches, obgleich schwach und leise murmelnd,machten mit einem Mal den Bedenklichkeiten ihrer Führer ein Endeund alsbald schlugen sie ihre Richtung dahin ein. Als die Uferdes kleinen Flusses erreicht waren, machte Hawk-eye noch einmalHalt, nahm die Moccassins von den Füßen und lud Hcyward undGamnt ein, das Gleiche zu thun. Hieraus trat er in das Wasserund fast eine halbe Stunde gingen sie in dem Bett des Flusses fort,um keine Spur zu hinterlafsen. Der Mond war bereits hinter eineMasse ungeheurer schwarzer über dem westlichen Horizonte hängen-der Wolken gesunken, als sie aus dem niedern und unwegsamenGewässer traten, um wieder ans die sandige, aber bewaldete, höhergelegene Fläche zu gelangen. Hier schien der Kundschafter wiederzu Hause zu seyn: er verfolgte seinen Weg so sicher und schnell,wie Einer, der seiner Ortskenntnis vollkommen vertrauen kann.Der Pfad wurde bald unebener, die Reisenden sahen sich von beide»Seiten immer enger von Bergen eingeschloffen und bemerkten, daßne bald durch eine Gebirgsschlucht kommen müßten. Plötzlich hieltHawk-eye, wartete bis die ganze Reisegesellschaft beisammen war,und sagte dann in leisem, vorsichtigem Tone, den die Ruhe unddas Dunkel des Platzes noch feierlicher machten:

Es ist leicht, in der Wildniß die Pfade zu kennen, und dieLicks und die Strombette zu finden," sagte er;aber wer kannsagen, ob nicht hinter jenen stillen Bäumen und ödsst Bergen einHeer gelagert ist?"

Sind wir denn so nahe bei William Henry?" fragte Heyward, aus den Kundschafter zutretend.

Es ist noch ein langer und ermüdender Weg dahin; aberwann und wie wir ihm nahen sollen, ist jetzt die Hauptfrage,Seht," sprach er, durch die Bäume nach einem Punkte deutend, woin kleines Wasserbecken den Glanz der Sterne ans seinem ruhigenSpiegel wicderstrahlte,hier ist der,BluttcichH und ich bin anseinem Grund und Boden, auf dem ich nicht nur oft gewandelt,