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die ganze Bande sich, wie cs schien, nm die SicgStrophäe versammelthatte, welche den Tod ihres furchtbaren Eigcnthümers zu verkündenschien. Nach einer stürmischen Berathung, welche nur zuweilendurch Ausbrüche ihrer wilden Freude nuterbrvchen ward, trenntensie sich wieder und erfüllten die Lust mit dem Namen eines Feindes, ^dessen Leiche sie, wie Heyward aus ihren Ausdrücken schloß, in einer !Spalte des Felsens zu finden hofften.
„Jetzt," flüsterte er den zitternde» Schwestern zu, „jetzt ist derAugenblick der Entscheidung! wenn unser Versteck dies Mal ihrerNachforschung entgeht, so sind >^ir geborgen! Auf jeden Fall könnenwir gewiß seyn, daß unsre Freunde entkommen sind und daß wirin wenigen Stunden auf Hülfe von Webb hoffen dürfen."
Einige Minuten des bängsten Stillschweigens folgten, währendwelcher, wie Heyward wohl wußte, die Wilden ihre Nachforschungenmit mehr Eifer und Umsicht als bisher fortsetzten. Mehr den»ein Mal konnte er ihre Fußtritte unterscheiden, wie sie an demSassafras hingingen, so daß die Blätter rauschten uyd die dürren lAeste brachen. Endlich wich der Haufen ein wenig, die Ecke des Vor- >Hangs sank und ein schwacher Lichtstrahl drang in das Innere derHohle. Cora drückte Alice in der Angst des Todes an das Herzund Heyward sprang auf. Ein Schrei ward in diesem Angcnblickgehört, als ob er aus der Mitte des Felsens käme, und ließ ver'muthen, daß sie endlich in die benachbarte Höhle eingcdrungenwaren. In einer Minute hatte sich, wie die Zahl und das lauteGeschrei der Stimmen verrieth, der ganze Haufe in und um diesenverborgenen Ort zusammengedrängt.
Da die innern Eingänge der beiden Höhlen so dicht nebeneinander waren, schritt Duncan, der ein weiteres Verborgenbleibennicht länger für möglich hielt, vor David und die Schwestern hin,um sich zwischen diese und den ersten Anlauf der schrecklichen Rottezu stellen. Durch seine Lage zur Verzweiflung gebracht, trat erganz nahe an die schwache Barriere, welche ihn nur einige Fuße