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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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von seinen fühllosen Verfolgern trennte, hielt sein Auge an diezufällige Oeffnung, und schaute mit einer Art verzweifelter Gleich-gültigkeit hinaus, um ihre Bewegungen zn beobachten.

Im Bereich seines Armes war die braune Schulter eines riesen-haften Indianers, desseü tiefe und gebieterische Stimme Befehle zuertheilen schien, denen die Andern gehorchten. Vor ihm konnteDuncan in bas Gewölbe gegenüber blicken, das mit Wilden ange-füllt war, welche das ärmliche Geräshc des Kundschafters durchein-ander warfen und durchstöberten. Davids Wunde hatte die Blätterdes Sassafras mit einer Farbe gefärbt, die, wie die Wilden wohlwußten, noch nicht an der Zeit war. lieber dieses Zeichen ihresErfolgs stimmten sie ein Geheul an, wie eine Koppel Hunde, welchedie Fährte wieder gefunden haben. Nach diesem Siegesgeschreirissen sie das duftende Bett in der Höhle auf und trugen die Zweigein die Felsenspalte, indem sie sie umherstreuten, als ob sie vermuthetcn,daß sie die Leiche des Mannes verbärgen, den sie so lange gehaßtund gefürchtet hatten. Ein wild und grimmig aussehender Kriegernäherte sich jetzt dem Häuptling mit einer Ladung Gestrüpp, undgab, mit Frohlocken ans dunkelrothe Flecken, womit sie besprengtwaren, deutend, seine Freude durch indianische Ausrufungen zu er-kennen, deren Inhalt Heyward blos aus der häufigen Wiederholungdes Namens In lanxue Onrnbine zu muthmaßen vermochte. Alsseine Freudenrufe aufgehört hatten, warf er das Gestrüpp auf denkleinen Haufen, welchen Duncan vor dem Eingang in die zweiteHöhle gebildet hatte, und verschloß so wieder die Aussicht. SeinBeispiel ward von Andern nachgeahmt, welche, die Zweige aus derHöhle des Kundschafters heraus schaffend, sie auf den einen Haufenwarfen und so unwissend zur Sicherheit derer, die sie suchten, selbstbeitrugen. Gerade das Unansehnliche der Vorkehrung war ihrHauptverdienst: denn Niemand dachte daran, einen Haufen Gestrüppwegzuräumen, von dem Jeder glaubte, daß er im Augenblick der