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1 (1841) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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ruft Gott um Beistand an! Geht, wackere Männer, wir verdankeneuch bereits zu viel, und wollen euch nicht länger an unser unglück-liches Schicksal fesseln."

Da kennt Ihr die List der Irokesen wenig, Lady! wenn Ihrglaubt, daß sie uns den Weg in die Wälder offen gelassen haben."versetzte Hawk-cye, fügte jedoch gleich darauf in seiner schlichten Weisehinzu:die Strömung würd' uns freilich bald aus dem Bereicheihrer Büchsen oder Stimmen bringen."

So versucht es mit dem Fluß! Warum noch säumen unddie Zahl der Opfer unsrer erbarmungslosen Feinde vermehren?"

Warum?" wiederholte der Kundschafter, stolz um sich blickend,weil es einem Manne besser ziemt, im Frieden mit sich selbst zusterben, als von bösem Gewissen gepeinigt zu leben! Welche Ant-wort wollten wir Munro geben, wenn er uns fragte, wo und wiewir seine Kinder verlassen hätten?"

Geht und saget ihm, daß Ihr sie mit' den Aufträge ver-lassen hättet, ihnen eilig zu Hülfe zu kommen," versetzte Cora mitedlem Eifer, dem Kundschafter näher tretend :daß die Huronen siein die nördlichen Wildnisse schleppten und sie durch Wachsamkeit undEile noch gerettet werden könnten: und wenn nach alledem es demHimmel gefallen sollte, daß sein Beistand zu spät käme, so hinter-dringt ihm," fuhr sie mit allmälig sinkender, ihr zuletzt beinahe ver-sagender Stimme fort,die Liebe, die Segnungen, die letzten Gebeteseiner Töchter, und sagt, er solle nicht trauern über ihr frühesEnde, sondern mit demülhigem Vertrauen nach dem Ziel der Christen,wo er seine Kinder wieder begegnen wcrltz, emporblicken!"

Die harten, verwitterten Züge des Kundschafters begannen zuarbeiten, und als sie geendet hatte, stützte er sein Kinn ans seineHände, in tiefes Nachdenken über den Vorschlag versunken.

Es liegt Vernunft in ihren Worten!" brach endlich eineStimme ans den zusammengedrücktcn. Lebenden Lippen hervor;ja,und sie athmen den Geist des Christeuthums; was gut und recht