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mit einer zweiten Kugel, welche Hawk-cye die Mütze vom Kopfeschlug. Noch einmal erscholl das wilde Geheul aus den Wäldern,und ein Hagel von Kugeln pfiff über die Köpfe der Belagerten hin,als wollten fie diese an dem Orte Zusammenhalten, wo fie ein leichtesOpfer des unternehmenden Kriegers werden mußten, der seinenStandpunkt auf dem Baume genommen hatte.
„Da muß geholfen werden!" sagte der Kundschafter, mit un-ruhigem Auge um sich blickend. „Uncas, ruf deinen Vater: wirbrauchen alle unsre Waffen, um die zähe Raupenbrut von ihrem Asteherab zu schütteln."
Das Signal ward sogleich gegeben, und ehe Hawk-eye seineBüchse zum zweiten Mal geladen hatte, war Chingachgook beiihnen. Als der Sohn dem erfahrnen Krieger die Stellung des
gefährlichen Feindes gezeigt hatte, entfuhr der gewöhnliche Aus-ruf: „Hugh" seinen Lippen; weiter ließ er kein Zeichen der Ver-wunderung oder der Besorgniß vernehmen. Hawk-eye und dieMohikaner beriethen sich einige Augenblicke ernstlich in delawari-scher Sprache, dann nahmen sie ruhig ihre Posten ein, »m deneilig verabredeten Plan in Ausführung zu bringen.
Der Krieger auf der Eiche hatte von dem Augenblick seinerEntdeckung an, ein ununterbrochenes, aber unwirksames Feuerunterhalten. Die Wachsamkeit seiner Feinde erlaubte ihm jedochnicht, genau zu zielen, da ihre Büchsen sogleich Alles, was vonihm sichtbar ward, sich zum Ziele nahmen: immer jedoch fuhrenseine Kugeln mitten unter die lauernden Vertheidiger. Heyward'sKleider, die ihn vor den Andern sichtbar machten, wurden wieder-holt getroffen und einmal floß sogar Blut aus einer leichten Wundeam Arme.
Endlich versuchte der Hurone, durch die lange ungeduldige Wach-samkeit seiner Feinde verwegen gemacht, besser und genauer zu zielen.Das scharfe Auge der Mohikaner entdeckte durch das dünne Laub-werk wenige Zoll von dem Stamme des Baumes die dunklen Umrisse