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und nur noch wenige Ruthen entfernt waren, erhob sich Hawk-eye'»Büchse langsam unter dem Gestrüpp und entlud ihren Inhalt. Dervorderste Indianer machte einen Sprung, wie ein angeschossenerHirsch und stürzte Häuptlings in die Felsenklüfte der Insel.
»Jetzt, Uncas!" rief der Kundschafter, sein langes Messer zie-hend, während seine Augen vor Kampflust erglühten, „nimm denletzten der heulenden Satane; der andern zwei sind wir gewiß!"llncas that, wie ihm befohlen wurde, und nur noch zwei Feinde' blieben übrig. Heyward hatte eine seiner Pistolen Hawk-eye ge-geben, und sie stürzten zusammen die kleine Anhöhe hinab, ihrenFeinden entgegen. Zu gleicher Zeit gaben sie Feuer, aber Beideohne Erfolg.
„Das wußt' ich und Hab' es vorausgesagt!" murmelte derKundschafter, indem er die verachtete kleine Waffe mit bitterem Hohnin den Wasserfall hinabwarf. „Kommt, ihr blutgierigen Höllenhunde!Ihr kriegt einen Gegenmann von unverfälschtem Blut!"
Kanin hatte er diese Worte gesprochen, so war er mit einemWilden von gigantischem Wuchs und wuthschnaubender Miene im Kampf.In demselben Augenblick fand sich Duncan von dem zweiten ange-griffen und war mit ihm in Handgemeng. Mit gleicher Gewandt-heit hatten Hawk-eye und sein Gegner einander die aufgehobene,mit dem tödtlichen Messer bewaffnete Hand aufgefangcn. Fast eineMinute standen sie da, einander starr in's Auge blickend und alle Muskel-kraft anstrengend, nm obzusiegen. Endlich gewannen die zähenSehnen des Weißen über die Glieder des weniger geübten Ein-gebornen die Oberhand. Der Arm des Letzter» wich allmähstg derwachsenden Kraft des Kundschafters, welcher plötzlich die bewaffneteHand dem Griff des Feindes entriß und die scharfe Waffe ihm durchdie nackte Brust in das Herz stieß. Mittler Weile war Heywardin einem noch gefahrvolleren Kampfe begriffen. Sein schwacherDegen war bei dem ersten Angriff zerbrochen. Da er jetzt jedesandern Verthcidigungsmittels beraubt war, so hing seine Rettung
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